5 Monate: So feministisch ist das ja gar nicht!

Gestern in der Hebammensprechstunde.

Wir sprechen über alles mögliche. Ich erzähle ihr, dass sich meine Ängste bzgl. Muttersein vor allem auf das befürchtete Ende meiner Unabhängigkeit und Selbstbestimmung beziehen.

Die Hebamme darauf: Naja, im ersten Jahr ist die Mutter schon rund um die Uhr mit dem Baby beschäftigt.

Ich lasse das mal unkommentiert.

Später fragt sie mich, was ich beruflich mache. Ich erzähle ihr von meinem Studium (Gender Studies) und den feministischen Projekten, an denen ich arbeite.

Als wir uns verabschieden fragt sie mich, wie lange ich in Karenz gehen möchte. Ich sage ihr, dass ich mir eine berufliche Auszeit von maximal 5 Monaten vorstelle. Wenn ich davor schon Zeit und Lust habe etwas zu arbeiten, ist es auch fein.

Sie antwortet (erleichtert):  So feministisch ist das ja gar nicht.

Na dann.

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3 Gedanken zu “5 Monate: So feministisch ist das ja gar nicht!

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