Kreativ im Museum

Dies ist unser erster Urlaub in dem altersmäßig diverse Angebote für Kinder spannend und willkommen sind.
So auch die Kreativwerkstatt im steirischen Holzmuseum. Kinder können hier Dinge aus Laubholz aussägen und anschließend bemalen. Das Kind entscheidet sich für ein Eichhörnchen und malt darauf los.
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Nach einer Weile kommt eine Mitarbeiterin und weist es darauf hin, dass es nicht so viel Farbe verwenden soll, das würde sonst nie trocknen. Sie nimmt dem Kind einfach den Pinsel aus der Hand und verteilt die Farbe auf dem Holztier. An mich gewandt sagt sie, ich solle außerdem darauf achten, dass es bunte Farben verwende, es werde sonst nicht so hübsch.
Ich bin irritiert und bringe zumindest ein „Ich finde sie kann alles machen wie sie es möchte“ heraus.
Ein paar Minuten später kommt eine andere Mitarbeiterin vorbei mit einem weiteren Hinweis für mich: das Kind solle nicht vergessen den Rand zu bemalen. Well,…
Am Schluss, die Kleine ist längst am Spielplatz während ich noch warte bis ihr Eichhörnchen getrocknet ist, soll ich ein Band zum Aufhängen des Holztieres auswählen. Ich entscheide mich für pink. Kommentar einer weiteren Museumsmitarbeiterin: Sie hätte mich ja gar nicht nach der Farbe fragen müssen. Bei Mädchen in diesem Alter komme ohnehin nur pink in Frage.
Nun, nach dieser ersten Erfahrung bin ich sehr skeptisch was die Museumspädagogik, zumindest der österreichischen Provinzmuseen, betrifft.

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2 Gedanken zu “Kreativ im Museum

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